Schafft Microsoft es in diesem Jahrtausend noch, ein vernünftiges Betriebssystem zu produzieren?
28. Januar 2012
Frage von Drag- and Drop-Queen: Schafft Microsoft es in diesem Jahrtausend noch, ein vernünftiges Betriebssystem zu produzieren?
Wenn die den Schrott schon zu absoluten Wucherpreisen anbieten, könnten die sich doch mal wenigstens ein ganz klein wenig Mühe bei der Entwicklung geben! Aber stattdessen wird Windows von Version zu Version nur immer weiter zugemüllt mit sinnlosen Klickibunti-Spielereien, während das eigentliche Betriebssystem immer weiter verstümmelt wird – oder zumindest den Benutzer immer mehr bevormundet und immer weniger Möglichkeiten bietet, selbst einzugreifen. Die sollten lieber mal ein paar anständige Programmierer beschäftigen, die das System von grundauf überarbeiten und dafür lieber auf ein paar schlechte Grafiker verzichten, die ohnehin alle “Ideen” nur von Apple klauen. Es ist außerdem völlig unverhältnismäßig, wenn man letztendlich nur wegen alberner und nerviger Animationen und sinnloser 3D-Effekten ewig warten muß und ständig einen neuen Rechner haben muß, nur damit das sogenannte Betriebssystem darauf läuft.
Glaubt ihr, daß diese Waschlappen es irgendwann noch mal hinbekommen, ein vernünftiges Betriebssystem zu produzieren? Die brauchen sich doch eigentlich nur ein Beispiel an BSD-Derivaten zu nehmen. Viele Linux-Distributionen sind ja inzwischen leider auch völlig vermurkst und der Kernel ist auch unnötig aufgebläht, aber zumindest hat man da noch die Möglichkeit, einen halbwegs brauchbaren Kernel ohne den ganzen geistigen Dünnschiß selbst zu kompilieren und eine andere Desktopumgebung zu installieren und muß sich nicht mit den augenkrebserregenden und unergonomischen “Standard”-Oberflächen abfinden. Bei Windows kann man nicht mal so “nachhelfen”, also kann man ja wohl verlangen, daß Microsoft sich ein wenig anstrengt und von vornherein etwas besseres zusammenstellt. Arbeiten dort nur Geisteskranke oder wieso bekommen die das nicht hin?
Eine (grafische) Benutzeroberfläche gehört gar nicht zum Betriebssystem und daher sollte Microsoft das auch trennen und separat anbieten. Ebenso sollte man bei mitgelieferten “Standardprogrammen” wie dem Internet Explorer, der Zeichentabelle, dem Taschenrechner u.s.w. entscheiden können, ob man davon überhaupt etwas installieren will. Für geistig Minderbemittelte können sie ja zusätzlich ein vorgefertigtes Komplettpaket anbieten, das den User nicht alle Details selbst bestimmen läßt, sondern wie bisher einfach irgendeinen Mist installiert.
Beste Antwort:
Answer by another_nick_2006
Im letzten hat es mit OS/2 funktioniert. Leider hatte der Kaufmann da noch das sagen.
Interessanterweise jetzt 20 Jahre später verfügt Vista und W7 über einen Devicekotext den OS/2 schon damals hatte, in den eine erweiterte Transformationsmatrix eingeschoben werden kann. Translation / Rotation zu ermöglichen. Immerhin!
Die 3D Effekte etc. sind übrigens nicht das Problem sondern das alter. Microsoft wirft nichts weg sondern legt einfach nur einen neuen Layer um altze Kernel. Damit wuchert das Kernel immer weiter, weil bei jedem Systemaufruf immer mehr Schichten durchdrungen werden müssen.
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28. Januar 2012 um 05:56
Kannst ja mitarbeiten, aber eben.
Zuerst muss man es ja können.
Ein hoch auf die Großmäuler.
Du bist auch hoch
28. Januar 2012 um 06:36
Haben die schon , sowohl XP als auch Windows 7 waren/sind gute Produkte,
28. Januar 2012 um 07:09
Dann mache es doch besser, als groß zu maulen.
Ich bin zwar auch kein Freund von “Windows”, aber wer es nicht besser kann, der soll lieber den Mund halten und es BESSER machen.
28. Januar 2012 um 07:47
Schon mal was von Gewinnmaximierung gehört? Das Produkt soll wenig in der Erstellung kosten, aber maximalen Gewinn abwerfen. Naja, wenn man die Relationen sieht… kann man Microsoft nur gratulieren. Wenn du es besser kannst… glaube mir, dann wirst du Multimilliardär!
28. Januar 2012 um 08:13
Zunächst kann ich dir zustimmen, muss jedoch meiner Meinung nach sagen, dass Windows 7 inzwischen sehr aufgeräumt ist und einen soliden Eindruck auf mich macht. Das überkandidelte Grafik und Design gedöns ist absolut überflüssig, es verbraucht Zeit und Ressourcen. Ich denke, dass Microsoft auf dieses Problem eingehen muss, um die Entwicklung voran zu treiben.
Daher meine Antwort, ja, sie werden es in diesem Jahrtausend noch schaffen.
Der Trend zeigt, dass Benutzeroberflächendesign wieder vom Glassy-Look (Vista) zu flachen einfarbigen Schaltflächen tendiert (WP7).
28. Januar 2012 um 09:06
Gar nicht, die Antwort kann ich durch Aussagen durch ehemalige Microsoft-Angestellte (durch eine Doku in Erfahrung gebracht) begründen:
Microsoft gibt den Programmierern feste Termine, dadurch sind die vollends mit den Projekten beschäftigt. Diese müssen zu dem Zeitpunkt beendet sein, was Überstunden für das einzelne Projekt bedeutet und Bugfixing nicht mehr möglich ist. Also wird da nur halbherzig daran gearbeitet, damit der Termin eingehalten werden kann. Da bleibt nicht viel Zeit für eigene Ideen. Was Ballmer sagt wird halt gemacht, an dem Nutzer orientiert man sich bis heute viel zu wenig…
Microsoft nutzt schon eine gewisse Art von Modulierung (natürlich nicht wie Linux, sondern eben auf Microsoft-Art), allerdings wird daraus ein Geschäftsmodell.
“Viele Linux-Distributionen sind ja inzwischen leider auch völlig vermurkst und der Kernel ist auch unnötig aufgebläht,”
Das ist so nicht richtig, da der Kernel ja auch modularisiert ist. Über die Hardware-Erkennung lässt sich ein passgenauer Kernel bauen.
28. Januar 2012 um 09:55
nimm doch Linux – kost nix.